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Fahrrad lackieren leicht gemacht: Schritt-für-Schritt-Anleitung für ein individuelles Design

Ein Fahrrad hat fast jeder zu Hause. Wem sein Zweirad aber zu langweilig ist oder wer sein altes Fahrrad neuen Glanz verleihen möchte, kann es ganz einfach verschönern. Lackiere dein Fahrrad doch einfach mit deiner Lieblingsfarbe oder bringe zusätzliche Motive auf. So erhältst du ganz einfach ein einzigartiges Rad und bist bei jeder Tour ein echter Blickfang.

Wo sollte man das Fahrrad sprühen?

Am besten an einem gut belüfteten Ort, idealerweise im Freien oder in einer gut durchlüfteten Werkstatt. Vermeide staubige Umgebungen, um ein sauberes Lackierergebnis zu erzielen.

Welcher Lack zum Sprühen eignet sich?

Geeignet sind spezielle Sprühlacke für Metall, die witterungsbeständig und langlebig sind. Achte darauf, dass der Lack für den Außenbereichgeeignet ist und eine hohe Abriebfestigkeit aufweist.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Lackieren eines Fahrrads

  • Schleifpapier in 120er Körnung
  • Lack in Wunschfarbe
  • eventuell Aufkleber

Unser Tipp



Achte darauf, dass dein Fahrrad gemäß der StVO keine Farben aufweist, die andere Verkehrsteilnehmer irritieren könnten. Zu grelle Farben oder gar Leuchtlack sollten vermieden werden.

Schritt 1 von 6: Abmontieren

Vorherbild des alten Fahrrads

Um dein Fahrrad lackieren zu können, musst du zunächst die Flächen abmontieren, die nicht lackiert werden sollen. Dazu gehören vor allem bewegliche Teile wie Räder, Kette und Bremsen. Nur der Rahmen des Fahrrads wird besprüht. 

Schritt 2 von 6: Schleifen und Entfetten

Schleifpapier in 120er Körnung zum Abschleifen des Fahrrads

Nachdem alles abmontiert ist, schleifst du den Rahmen leicht mit einem Schleifpapier in 120er Körnung an. Dabei ist es wichtig, dass alle Roststellen vollständig entfernt werden. Nach dem Schleifen solltest du den Rahmen gründlich entfetten, um eine optimale Haftung des Lacks zu gewährleisten.

 

Unser Tipp



Alle Roststellen müssen vollständig entfernt werden, da Rost unter dem Lack weiter korrodieren kann. Verwende eine Drahtbürste oder einen Rostumwandler, um sicherzustellen, dass der Rahmen rostfrei ist.

Schritt 3 von 6: Für Muster, abkleben

Frau bringt Blumen-Aufkleber auf Fahrrad-Schutzblech an

Falls du Muster oder spezielle Designs auf dein Fahrrad aufbringen möchtest, klebe die entsprechenden Bereiche nun ab. Du kannst hierfür Aufkleber verwenden, die nach dem Lackieren wieder abgezogen werden, um saubere Kanten und Designs zu erhalten.

Schritt 4 von 6: Sprühgerät vorbereiten

Frau nutzt Rührstab um Farbe durchzumischen

Nun bereitest du das Sprühgerät vor. Öffne die Lackdose mit dem beiliegenden Rührstab und richte das Ansaugrohr des Sprühaufsatzes nach vorne aus. Fülle den Lack zu etwa drei Vierteln in den Farbbehälter und verdünne ihn nach den Herstellerangaben. Verwende den Rührstab, um die Farbe gut durchzumischen und eine gleichmäßige Konsistenz zu erreichen.

Frau verdünnt Farbe mit Wasser

Nun bereitest du das Sprühgerät vor. Öffne die Lackdose mit dem beiliegenden Rührstab und richte das Ansaugrohr des Sprühaufsatzes nach vorne aus. Fülle den Lack zu etwa drei Vierteln in den Farbbehälter und verdünne ihn nach den Herstellerangaben. Verwende den Rührstab, um die Farbe gut durchzumischen und eine gleichmäßige Konsistenz zu erreichen.

Schritt 5 von 6: Sprühen

Frau lackiert Fahrrad-Schutzblech mit Sprühgerät

Bevor du mit dem eigentlichen Sprühen beginnst, führe eine Sprühprobe auf einem Stück Karton durch. Die Spritzdüse des Geräts kann in drei verschiedene Richtungen eingestellt werden: waagerechter Farbstrahl für Arbeiten von oben nach unten, senkrechter Farbstrahl für Arbeiten von rechts nach links und ein punktueller Sprühstrahl für präzises Arbeiten. Mit dem kleinen Rad am Abzugshebel lässt sich die Farbmenge stufenlos verändern, sodass du die gewünschte Intensität einstellen kannst.

Nun beginnst du mit dem Sprühvorgang. Hänge die zu lackierenden Teile auf oder stelle sie so auf, dass beim Sprühen keine Abdrücke entstehen. Beginne mit Ecken, Kanten und Winkeln und sprühe dann die Flächen. Achte darauf, mit einheitlichem Abstand über das Objekt hinaus zu sprühen und erst außerhalb des Objekts die Sprührichtung zu wechseln. Dies vermeidet dickere Lackschichten an den Richtungswechselpunkten. Lasse den Lack nach den Angaben des Herstellers gut trocknen.

 

Frau lackiert Speichenschutz des Fahrrads

Bevor du mit dem eigentlichen Sprühen beginnst, führe eine Sprühprobe auf einem Stück Karton durch. Die Spritzdüse des Geräts kann in drei verschiedene Richtungen eingestellt werden: waagerechter Farbstrahl für Arbeiten von oben nach unten, senkrechter Farbstrahl für Arbeiten von rechts nach links und ein punktueller Sprühstrahl für präzises Arbeiten. Mit dem kleinen Rad am Abzugshebel lässt sich die Farbmenge stufenlos verändern, sodass du die gewünschte Intensität einstellen kannst.

Nun beginnst du mit dem Sprühvorgang. Hänge die zu lackierenden Teile auf oder stelle sie so auf, dass beim Sprühen keine Abdrücke entstehen. Beginne mit Ecken, Kanten und Winkeln und sprühe dann die Flächen. Achte darauf, mit einheitlichem Abstand über das Objekt hinaus zu sprühen und erst außerhalb des Objekts die Sprührichtung zu wechseln. Dies vermeidet dickere Lackschichten an den Richtungswechselpunkten. Lasse den Lack nach den Angaben des Herstellers gut trocknen.

Schritt 6 von 6: Versiegeln und montieren

Fertig lackiertes Fahrrad unter Baum

Nachdem der Lack vollständig getrocknet ist, solltest du eine Versiegelung auftragen, um die Farbe vor Witterungseinflüssen zu schützen und die Haltbarkeit zu erhöhen. Verwende hierfür einen klaren Schutzlack und trage ihn gleichmäßig auf die lackierten Flächen auf.

Zum Schluss montierst du alle abmontierten Teile wieder an den Fahrradrahmen. Stelle sicher, dass alle Teile fest sitzen und das Fahrrad sicher ist. Jetzt kannst du dein neu lackiertes Fahrrad bewundern und dich auf die nächste Tour freuen.

Unser Tipp



Für ein gleichmäßiges und deckendes Ergebnis empfehlen wir zwei bis drei dünne Lackschichten. Zwischen den Schichten sollte der Lack jeweils gut trocknen, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Das Ergebnis: Ein einzigartiges Fahrrad

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